Globalisierung - wie wir sie derzeit erleben - hat noch mehr Aspekte als Geldpolitik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Neoliberale Globalisierung hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt.
Die Expansion nicht-nachhaltigen Wirtschaftens, die Privatisierung von Gemeinschaftsgütern und die Schwächung der Handlungsfähigkeit der Staaten bedrohen auch unsere Lebensmittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.
Indem sie die Rechte und Zugangsmöglichkeiten zur Nutzung der Umwelt immer ungleicher über den Globus verteilt, führt Globalisierung darüber hinaus zur Verschärfung der globalen Ungerechtigkeit. Die Umwelt steckt in der Globalisierungsfalle.
Bei den Gegenbewegungen gibt es häufig eine Trennung des Aspektes "Mensch" und der "Umwelt". Globale Gerechtigkeit und Kampf gegen Armut kann langfristig nur erreicht werden, wenn sie auf Nachhaltigkeit aufgebaut wird.
Kein Raubau am Menschen UND unserem Planeten, das muss das Ziel sein !