28. Mai 2008

Globale soziale Rechte on Tour in Nürnberg

Veranstaltungsreihe im Frühjahr 2008 in sieben Städten

Veranstaltung: ArbeitnehmerInnenrechte und Rechte von MigrantInnen im Spannungsfeld am 28.05. (Mittwoch) 20 Uhr

Referenten: Horst Schmitthenner (IG Metall, Verbindungsbüro Soziale Bewegungen) 
und Hagen Kopp (kein mensch ist illegal)
Ort: Haus Eckstein, Sebalder Saal, Raum 1.01, Nürnberg 
Veranstalter: Sozialforum Nürnberg, Evangelische Studierenden Gemeinde (ESG) 
Mitveranstalter: Attac Nürnberg/Fürth, IG-Metall, IG-Metall Jugend,
 Medico-International, Kein Mensch ist illegal

Unter dem gemeinsamen Anspruch, der Globalisierung des Kapitals, der
Märkte und der Waren mit einer Globalisierung der Sozialen Rechte zu
begegnen, zielt die Initiative für Globale Soziale Rechte auf einen
spektrenübergreifenden Verständigungsprozess. Damit sollen die  
Übereinstimmungen in der "Bewegung der Bewegungen" vertieft und ihre
Widersprüche in praktischer Perspektive diskutierbar gemacht werden.
In dieser Orientierung haben MitarbeiterInnen und AktivistInnen der
attac-AG Genug für alle, der IG Metall, des antirassistischen
Netzwerks kein mensch ist illegal, der entwicklungspolitischen NGO
medico international und von Greenpeace im letzten Jahr in Frankfurt
und Rostock erste Veranstaltungen im Rahmen der Mobilisierung gegen
den G8 durchgeführt.

Im April bis Juni 2008 finden nun in Frankfurt, Hamburg, Tübingen,
Hanau, Bremen, Nürnberg und Berlin Diskussionsveranstaltungen mit
jeweils eigenen Schwerpunkten statt. Auf Basis der übergreifenden
Fragestellung, wie sie in der Plattform formuliert ist, soll über den
offenen Austausch über die inneren Widersprüche der AkteurInnen einer
‚Globalisierung von unten’ das Potential für eine Globalisierung
Sozialer Rechte freigesetzt werden.

Mit der Reihe soll der spektren- und themenübergreifende Diskurs
einerseits auf lokale Ebenen verbreitert, zum anderen aber mit
jeweiligen praktischen Ansätzen vor Ort verknüpft werden. Damit
setzen und hoffen wir auf einen längerfristigen
Auseinandersetzungsprozess, auf eine Diskussion über die
unterschiedlichen Eigenlogiken der Handlungsfelder von AktivistInnen
sozialer Bewegungen, MitarbeiterInnen von NGOs und
GewerkschafterInnen (Plattform), in der schließlich auch praktische
Projekte für Globale Soziale Rechte miteinander kurzgeschlossen oder
völlig neu entwickelt werden können und sollen.
http://www.globale-soziale-rechte.de